
Sozialprojekt der 7. Klasse
Mein Einsatz bei der Lebenshilfe Pischelsdorf in Niederösterreich war echt eine super Erfahrung. In der Einrichtung werden insgesamt 24 Klientinnen und Klienten mit besonderen Bedürfnissen betreut. Das Schöne war, dass wirklich alle total nett waren und man sich mit jedem von ihnen richtig gut unterhalten konnte. Auch die Arbeitszeiten waren absolut entspannt: Von Montag bis Donnerstag ging es immer bis 14:00 Uhr und freitags war schon um 12:00 Uhr Schluss. Jeden Tag gab es eine Frühstücks- und eine Mittagspause, und manchmal habe ich dort auch ein Mittagessen bekommen.
Die Aufgaben waren bunt gemischt und es wurde nie langweilig. Zwischendurch haben wir viel gelacht und Gesellschaftsspiele wie Vier Gewinnt, Mensch ärger dich nicht oder Uno gespielt. In der Werkstatt habe ich den Klienten dabei geholfen, Holz-Anzünder zu basteln. An manchen Tagen habe ich in den Pausen entweder mit den anderen Zivildienern oder auch mit Klienten Tischtennis gespielt. In einem anderen Raum ging es dann etwas ruhiger zu, da habe ich die Gruppe bei ihren Mathe- und Deutschaufgaben unterstützt. Freitags stand dann immer der Küchendienst an: Da habe ich zusammen mit den Zivildienern das ganze Geschirr abgewaschen und die Küche wieder auf Vordermann gebracht.
Moritz Mahlberg, 7C
Casa Marienheim in Baden
Meine Erlebnisse im Casa Marienheim in Baden waren rückblickend gesehen sehr positiv und eine großartige Erfahrung. Es war eine ganz neue Situation für mich mit so vielen, erst noch fremden, älteren Menschen sich zu unterhalten und sie kennenzulernen. Sie waren unglaublich freundlich und haben sich jeden Tag auf uns (Louise, Mariella und mich) gefreut, weil sie viel Spaß hatten mit uns Zeit zu verbringen und Spiele zu spielen und das hat uns sehr motiviert und berührt.
Es war manchmal auch schwierig, weil wir viele Demenz- erkrankte Bewohner hatten, jedoch hat alles ohne Problem geklappt und alle hatten Spaß. Wir wurden auch von den Pflegerinnen gut behandelt und die Tage sind ziemlich schnell vergangen. Trotz der enormen Hitze draußen haben wir mehre Bewohner dazu motiviert mit uns eine Runde spazieren zu gehen und sich zu bewegen.
Morgen ist unser letzter Tag und es ist teilweise auch schade, weil wir wirklich drei so liebe Frauen kennengelernt haben, die wir auch später noch besuchen werden. Es hat mir wirklich gut gefallen.
Charlotte Nitschmann, 7A

Kinder stärken- Pferde stärken in Gramatneusiedl
Ich war bei „Kinder stärken – Pferde stärken“. Es war für mich eine sehr interessante und lehrreiche Zeit. Mir persönlich hat es vor allem gefallen bei einigen Therapie-Einheiten dabei sein zu dürfen. Ich reite selbst und es war wahnsinnig spannend zu erfahren, wie das Pferd und sein Bewegungsablauf den Kindern helfen können. Besonders fasziniert hat mich, dass ein Großteil dieser Kinder, trotz ihrer Behinderung – ob seelisch oder körperlich – eine unglaubliche Lebensfreude ausstrahlen und unglaublich herzlich sind. Das war wirklich inspirierend.
Sophie-Cathrin Huber-Schaarschmid, 7A

Bundes-Blindeninstitut in Wien
Im Rahmen meines Sozialprojekts arbeite ich im Blindeninstitut und unterstütze dort
Menschen mit Sehbeeinträchtigungen bei verschiedenen Tätigkeiten. Zu meinen Aufgaben
gehört es, ihnen bei der Arbeit zu helfen, zum Beispiel beim Herstellen von Lampen, beim
Schleifen von Werkstücken oder bei anderen handwerklichen Arbeiten. Dabei arbeite ich eng
mit ihnen zusammen und unterstütze sie, wo ich kann.
Besonders beeindruckt mich, wie freundlich, offen und dankbar die Menschen im
Blindeninstitut sind. Man merkt, dass sie sich über jede Hilfe freuen und die gemeinsame Zeit
sehr schätzen. Dadurch entsteht eine sehr herzliche und angenehme Atmosphäre.
Ein wichtiger Teil meines Sozialprojekts sind auch gemeinsame Ausflüge. Dabei hängen sich
die sehbeeinträchtigten Menschen bei mir ein, damit ich sie sicher führen kann und sie
wissen, wohin der Weg geht. Ich achte darauf, Hindernisse wie Treppen und Stufen
rechtzeitig anzukündigen und ihnen Sicherheit zu geben. Diese Aufgabe hat mir gezeigt, wie
wichtig Vertrauen und gegenseitige Unterstützung sind.
Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein Bewohner, der nicht nur sehbeeinträchtigt war,
sondern auch nicht sprechen konnte. Obwohl wir uns nicht mit Worten verständigen konnten,
hatten wir eine sehr starke Verbindung. Oft reichten ein Lächeln, ein High Five, oder einfach
die gemeinsame Zeit, um sich zu verstehen. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, dass
Kommunikation nicht immer Worte braucht.
Obwohl mein Sozialprojekt nur zehn Tage gedauert hat, sind mir die Bewohner und das
gesamte Team sehr ans Herz gewachsen. Der Abschied ist mir deshalb nicht leichtgefallen.
Ich bin sehr dankbar für die vielen schönen Begegnungen und Erfahrungen, die ich sammeln
durfte. Für mich steht fest, dass ich sie auf jeden Fall wieder besuchen werde, denn diese
Zeit und die Menschen dort werde ich nie vergessen.
Olivia Goy, 7B

Landesklinikum Baden
Besonders in Erinnerung geblieben ist mir der zweite Tag. Ich durfte auf die Visiten mitgehen. Besonders die chirurgische Visite war sehr spannend. Eigentlich dürfte ich keine Pateinten angreifen … aber der Primar erlaubte mir dennoch einen Drainageschlauch zu entfernen. Das war echt ein Highlight!
Auch bei der Pflege war ich dabei. Dabei sind jene Patienten herausfordernd, die bereits im Sterben liegen. Sie können nicht trinken, kaum sprechen und sich nicht aufsetzen, auch diese mussten wir waschen.
Mein Highlight der zweiten Woche war, dass der Patient mit Bauchspeicheldrüsenkrebs nach Hause entlassen werden konnte. Das hat mich sehr gefreut. Außerdem durfte ich mir zuvor seinen frisch gesetzten Port ansehen und dabei zusehen, wie sein Zentraler Venenkatheder entfernt wurde.
In der zweiten Woche bemerkte ich, dass mit der Zeit sowohl das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten als auch die Gewöhnung an unangenehme Gerüche wachsen.
Luna Pecile, 7C


