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  • Hausdirektor P. Wöß unerwartet verstorben!

    FranzWoessAm Sonntag Abend ist Hausdirektor P. Dr. Franz Wöß SDB plötzlich und unerwartet verstorben. P. Wöß ist in Unterwaltersdorf in die Schule gegangen, trat 1962 in den Orden ein und war ab 1974 Lehrer und Erziehungsleiter in Unterwaltersdorf. An 1987 war P. Wöß als Pfarrer in Stadlau tätig, von 2002 bis 2008 war er Provinzial der österreichischen Provinz der Salesianer. Seit August 2008 war er Hausdirektor in Unterwaltersdorf und engagierte sich von 2010 - 2012 mit äußerstem Einsatz für den Umbau der Schule, nicht zuletzt auf Kosten seiner Gesundheit.

    Jeden Tag stand P. Wöß im Schulhof und begrüßte die Schülerinnen und Schüler, hatte für alle ein aufmunterndes Wort und lieh den Vergesslichen den Schlüssel für ihr Garderobekästchen. Ganz besonders liebten die Schülerinnen und Schüler seinen Geburtstag am 29. Jänner.

    Die Begräbnisfeier für P. Wöß beginnt am Samstag, den 29. März um 14:00 Uhr mit dem Requiem in der Hauskapelle, anschließend findet die Beisetzung im Mitbrüdergrab in Unterwaltersdorf statt. Ab 13.25 Rosenkranzgebet für P. Wöß.

    Die Schulgemeinschaft des Don Bosco-Gymnasiums ist sehr dankbar für das segenreiche Wirken von P. Wöß! R. i. p.

  • Klassen 2006/07

     Die Klassenfotos aller Klassen des Schuljahres 2006/2007 finden Sie hier  
  • Kids Online - Computerkinder - Bericht

    Was machen Kinder im Internet? Wie viel Internet ist für unsere Kinder gut? Welche Gefahren können beim ungehemmten Chatten, Bloggen, Twittern und Facebooken entstehen? Wie viel Privates (Daten, Fotos) sollte man preisgeben? Wann beginnt die Sucht? Haben wir vielleicht zu viel Angst?
    Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigten sich am 17. März Eltern im Rahmen eines vom Elternverein veranstalteten Elternabend, zu dem wir als Referentin Frau Elisabeth Janca von der Niederösterreichischen Elternschule gewinnen konnten. In Arbeitskreisen wurden die Vorteile und Ängste der Eltern ausgearbeitet und dann gemeinsam diskutiert.
  • 4. Bericht vom Generalkapitel

    19. März 2008

    Liebe Mitbrüder!

    Uns geht es ähnlich wie vielen von Euch: Es gibt in der Karwoche viel zu tun.
    Wir stehen neben Abstimmungen über juridische Fragen in der intensiven Auseinandersetzung mit den Kernthemen des Kapitels, die wir ja schon vom Provinzkapitel und dessen Vorbereitung kennen. Dabei stellen wir fest: wir  sind als Kapitulare nicht nur hier, um dem Generalobern mit seinem Rat einen Textvorschlag für das Schlussdokument des Kapitels zu verfassen, wir sind ja Teil dieses Prozesses. Viele von Euch haben Zugang zu den Nachrichten vom Kapitel über ANS, sind also involviert in diesen Prozess. Die Frage stellt sich für uns auch: was macht das Kapitel mit uns? Worin besteht unsere Veränderung? Wie gehen wir damit um, auch zu spüren, was schon in der Begegnung von Samuel und Eli niedergeschrieben wurde: prophetische Worte waren in dieser Zeit selten? In der Woche nach Ostern werden die Wahlen sein. Werden wir Personen wählen oder werden wir nach den prophetischen Momenten Ausschau halten, die in Personen aufleuchten?
    Ihr spürt: es ist in der Tat eine spannende Zeit, die wir hier in der weltweiten Atmosphäre unserer Kongregation erleben.
    Die Mitfeier des Palmsonntags am Petersplatz war ein großes Erlebnis. Durch den Jugendtag, der ebenso am Palmsonntag begangen wurde, waren sehr viele junge Menschen bei der Feier des Gottesdienstes am Petersplatz anwesend. In einer sehr gut vorbereiteten Liturgie hatte man das Gefühl: da sind nicht Zuschauer, da sind Mitfeiernde. Dass neben Italienisch auch viele andere Sprachen „zu Wort“ kommen, dass Latein etwas sehr Verbindendes ist, braucht nicht eigens erwähnt zu werden. Die Passion wurde in der Langform von drei Diakonen (mit sehr guter Stimmqualität) und vom Chor gesungen. Alle haben diese Botschaft im Stehen vernommen. Die ganze Feier erweckte nie den Eindruck von Eile. Man musste wegen der Sicherheitskontrollen schon früher am Petersplatz sein. Die Feier hat um 9.30 Uhr begonnen und drei Stunden gedauert. Aber sie war nicht lang. (Subjektiv viel länger hat das Warten auf den 2. Bus gedauert, der uns zur Pisana zurückbrachte: 1 ¼ Stunden.)
    Am Ende der Messfeier hat der Papst in sehr emotionaler Weise zum Töten im Irak Stellung genommen. Unmittelbarer Anlass war der Tod eines Bischofs und einiger seiner Begleiter.  
    Wir berichten als „Blitzlicht“ von einem Gespräch mit dem Delegierten von Vietnam. In der Zeit des Kommunismus gab es Phasen, in denen nur ein einziger  Mitbruder dort arbeiten konnte. Seit der Öffnung Südvietnams – noch immer unter kommunistischer Führung – gibt es einen großen Aufschwung. Zunächst wurde den Salesianern vom Bischof ein altes abgelegenes Kloster angeboten.  Aber die Salesianer wollten ihre Sendung in der Stadt, dort wo die Jugend ist, leben. Mittlerweile gibt es in der Provinz 270 Mitbrüder, 14 Gemeinschaften, 3 „vocation training centers“, 2 berufsbildende Schulen, viele Pfarren, 6 davon in Saigon. Sie SDB stehen täglich um 4 Uhr auf und feiern um 4.30 Uhr die hl. Messe. Es gibt viele Jugendliche, die täglich mit ihnen um diese Zeit die Messe mitfeiern und dann in die Schule gehen. In den „vocation training centers“ leben die Salesianer eine starke Verbindung von Katechese, Bildung und Freizeit. Die Wirkungsstätten der Salesianer sind förmlich überlaufen. Auf die Berufungen angesprochen: „Im kommenden Jahr haben wir 20 Novizen, im Jahr darauf wahrscheinlich 30 und nachher …..“ Dabei machte er eine fast hilflose Handbewegung angesichts der vielen jungen Menschen. Die Mitbrüder leben sehr einfach und asketisch. Ihr Anliegen ist die Evangelisierung. Gleichzeitig blitzt aus ihren Augen echte Abenteuerlust und geistliche Stärke. Sie erinnern damit gar nicht wenig an Don Bosco.
    P. Osanger ist heute nach Wien zurückgekehrt. Er wird nach den Wahlen wieder zu uns kommen.
    Wir beide wünschen Euch und den Menschen, mit denen Ihr die großen Tage feiern werdet, ein gesegnetes und von tiefer Freue erfülltes Osterfest!

    P. Franz Wöß                    P. Petrus Obermüller


  • 3. Bericht vom Generalkapitel

    12. März 2008

    Liebe Mitbrüder!
    Es ist gar nicht anders möglich: unsere Gedanken gehen bei den Beratungen immer wieder zurück in die eigene Provinz. Diesmal richten sich die Gedanken vor allem an die vielen Mitbrüder, die am Fest des hl. Josef ihren Namenstag feiern. Wir möchten allen auf diesem Weg ganz herzliche Glück und Segenswünsche übermitteln! 
    Mit ein paar "Blitzlichtern" möchten wir Euch wieder an unserer Zeit an Rom Anteil geben.
    Am vergangenen Samstag ist ein erster Teil des Kapitels (Beratungen zur Darstellung der Situation der Kongregation durch den Generalobern) mit einer festlich gestalteten Eucharistiefeier zu Ende gegangen. Vorsteher der Messfeier war unser Mitbruder Mons. Carlo Chenis, Bischof von Civitavecchia. In seiner Homilie sprach er von der prophetischen Kraft des salesianischen Charismas. Mit der Auswahl der Lieder wurden wir in den Großraum von Indien hineingeführt. Beim Betreten der Kirche wurde uns ein Punkt auf die Stirne gezeichnet, das 3. Auge. Wir sangen die Antiphonen in Tamil, die Fürbitten wurden in vielen anderen Sprachen Indiens gesprochen (Malayalam, Telugu, Konkani, Kannada, Sinhala). Beeindruckend war die Verwendung von Blumen, Licht und Weihrauch am Beginn und nach der Doxologie. Am Ende konnten alle - es war Samstag - in das marianische Schlusslied einstimmen (Melodie des Ave Maria von Lourdes).
    Am Sonntag hat die Provinz von Genua zu einer Besichtigung der Stadt Florenz eingeladen. Selbst wenn man nicht zum ersten Mal nach Florenz kommt: Geschichte, Kultur und Kunst dieser Stadt ziehen einem immer wieder in Bann. Zum Mittagessen fanden wir sehr gastliche und mitbrüderliche Aufnahme in unserem Haus.
    In den Arbeitszeiten der vergangen Tage haben wir begonnen, in Gruppen, Untergruppen und im Plenum die einzelnen Kernthemen noch einmal zu "bearbeiten". Der Prozess, der in den einzelnen Hausgemeinschaften begonnen und dann beim Provinzkapitel fortgesetzt wurde, findet hier seine Weiterführung. Die Arbeit an einer Textvorlage, die eine Vorbereitungskommission aus den Einsendungen der einzelnen Provinzkapitel erstellt hat, ist nicht leicht. Was oll in einem Endtext drinnen stehen? Soll der Text nicht eher kürzer sein und sehr klar einige Leitlinien für die nächsten sechs Jahre festlegen? Wie können solche Leitlinien aussehen bei der großen Unterschiedlichkeit der Situationen? Wie können Mitbrüder in ihrem Kontext von Berufung zum Ordensleben sprechen, wenn die "Adressaten" ihres Wirkens keine Christen sind? Und hinter all diesen Fragen steht ja die eigentliche Herausforderung: die Änderung der Herzen auf das Motto Don Boscos hin: "Da mihi animas, ...."
    Im Raum, in dem die italienische Kommission tagt (meist wird allerdings Spanisch gesprochen), sitze ich des Öfteren neben dem Provinzial von Haiti. Seit 1992 ist Haiti eine eigene Provinz. Mein Nachbar ist der 3. Provinzial der Provinz. 60 Mitbrüder gehören zur Provinz, davon sind nur zwei Missionare (Italien, Holland). 10 Mitbrüder sind älter als 50 Jahre.  Die Mitbrüder arbeiten in 9 Niederlassungen in Jugendzentren, in Grundschulen, technischen Schulen und einer Hochschule (Abschluss: Bachelor). 80 % der Schulausbildung in Haiti sind in privater Trägerschaft. Der Staat ist außerstande dazu. Man hat die Salesianer gebeten, sich besonders in diesem Bereich zu engagieren. Das bedeutet für die Mitbrüder, sich ständig selbst zu qualifizieren, um die Schulen gut leiten zu können.
    In wenigen Minuten beginnt wieder eine Arbeitseinheit im Plenum.
    Viele Grüße und einen guten und gesegneten Beginn der Heiligen Woche.
    P. Petrus Obermüller, P. Rudolf Osanger, P. Franz Wöß



     
  • Fußwallfahrt nach Mariazell

    Wallfahrt nach MariazellHerzlich laden wir vom 2. - 6. Juli 2008 zur vierten Fuß-Wallfahrt von Unterwaltersdorf nach Mariazell ein!
    Das Thema dieser Wallfahrt ist: Der Besuch Marias bei Elisabeth (Lk 1, 39 - 56)

    Wir wollen als Teil der großen Schulgemeinschaft unseres Gymnasiums und der Freunde Don Boscos gemeinsam unterwegs sein.

    Warum machen wir diese Wallfahrt:

    • Vertiefung im Glauben
    • Bitte um geistliche Berufe
  • 2. Bericht vom Generalkapitel

    Liebe Mitbrüder!

    Während über Österreich ein gewaltiger Sturm hinwegfegte und sich der Winter wieder zurückmeldete, erfreuen wir uns (in den recht geringen freien Zeiten) bei einem Spaziergang an den ersten blühenden Bäumen. Freilich: ohne Pullover geht es auch bei uns noch nicht.
    Hinter uns liegen große Ereignisse: der Abschluss der Exerzitien und die offizielle Eröffnung des Generalkapitels. Wie immer bei den gemeinsamen Liturgiefeiern war auch die Eucharistiefeier zum Abschluss der Exerzitien am vergangenen Sonntag unter dem Vorsitz unseres Mitbruders, Bischof Angelo Amato aus dem Vatikan, von der Sprachenvielfalt gekennzeichnet. In den Grundton des Italienischen mischten sich alle möglichen Sprachen. So hat es auch dazu gepasst, den Kanon in lateinischer Sprache zu beten.
    Zu Mittag (05. 03.) ist auch P. Osanger angekommen. Nun ist unsere nicht so große Provinz durch drei Mitbrüder beim Kapitel vertreten. Petrus und ich nützten den Sonntag-Nachmittag zu einem (ersten) Besuch im Petersdom.
    Mit besonderer Feierlichkeit wurde am Montag das Kapitel - in Anwesenheit prominenter Gäste - offiziell eröffnet. Viele Ansprachen, am Nachmittag der Bericht des Generalobern zur Lage der Kongregation, und am Abend ein gewaltiges Konzert mit klassischer Kirchenmusik von einem interuniversitären Chor unter der Leitung eines Mitbruders. Den Höhepunkt bildete das "Credo" aus der Missa "Papae Marcelli" von Giovanni Pierluigi da Palestrina.
    In den Pausen dazwischen und beim Essen sind es die Begegnungen mit der ganzen Welt, die die Anwesenheit beim Kapitel so bereichern.
    Die Bank in der Kirche (alle haben einen festen Platz, um die Bücher schneller zur Hand zu haben) teile ich mit dem Provinzial von den Philippinen-Süd und mit dem Provinzial von Indien-Goa. Was letzteren betrifft: die Provinz Goa existiert seit Juli des vergangen Jahres, unsere Provinz seit über 100 Jahren. Die Provinz Goa zählt 90 Mitbrüder, davon 30 in Ausbildung. Wie wird es wohl bei uns am Anfang gewesen sein? Wie wird es der Provinz Goa in 100 Jahren gehen?
    Die Unterschiedlichkeit möchte ich noch an zwei anderen Begegnungen deutlich machen. Der Provinzial von Japan, aus Argentinien gebürtig, ist schon über 40 Jahre in Japan. Japan hat ca. 1 Million Katholiken, davon nur 400 000 Japaner, sonst Zuwanderer und deren Familien. Vor seiner Ernennung zum Provinzial hat er als Pfarrer gewirkt. Seine Pfarre: ca. 20.000 Einwohner, aber kaum 100 Katholiken. Seit 30 Jahren ist die Provinz ganz stark in der Berufungspastoral (viel Einsatz an Mitbrüdern und auch an Finanzmitteln) engagiert. Das trägt Früchte. Die Mitbrüder unter 65 Jahren sind zum größten Teil Japaner. Jährlich hat die Provinz ungefähr 5 Novizen. Und 50 junge Menschen rechnen sie zu den Aspiranten.
    Anders ist die Situation in Angola. Während wir am Sonntag den festlichen Gottesdienst zum Abschluss der Exerzitien gefeiert haben, wurde in Angola ein Mitbruder zum Bischof von Luena geweiht. Der Delegierte aus Angola, selbst aus Uruguay gebürtig (sein Urgroßvater kam aus Österreich), erzählte mir bei einem Spaziergang von der Situation in Angola. Der Bürgerkrieg hat viel Leid gebracht.
    In einer Pfarre, ca. 90.000 km² (also größer als Österreich), in der Diözese Luena, begannen die Salesianer in den Flüchtlingslagern zu arbeiten. In 6 Jahren wurden 100 kleine Gemeinden gebildet. Die Anzahl der Katholiken stieg von 2 % auf 15 %. Die wichtigsten Katechisten sind ehemalige Soldaten. In der Erzdiözese Luanda leiten die Salesianer 2 Pfarren, die größere umfasst 70.000 Menschen. Dort wirken 4 Mitbrüder und 250 Katechisten. Im 4 Jahre dauernden Katechumenat sind 9.000 Katechumenen (Kinder und Erwachsene). In der anderen Pfarre mit 50.000 Einwohnern bereiten sich 6.000 Katechumenen auf die Taufe vor. Die Salesianer leiten dort eine große Schule mit 8.000 Schülern, die täglich in 3 Schichten unterrichtet werden. Insgesamt führen die Salesianer in Angola für ca. 50.000 Schüler Alphabetisierungsprogramme durch.
    Liebe Mitbrüder, Ihr versteht, wie unterschiedlich und gleichzeitig wie reich das salesianische Charisma weltweit ist. Freilich: unsere Situation ist weder so wie in Japan und auch nicht so wie in Angola. Uns ist aufgetragen, das Charisma Don Boscos in unserem Wirken in unserem Land aufleuchten zu lassen. Das ist eine wirklich großartige Aufgabe, ganz gleich wo wir sind.
    Ganz herzlich grüßen Euch
    P. Petrus Obermüller, P. Rudolf Osanger und P. Franz Wöß


    Dazu P. Provinzial:
    Hier wieder ein paar Eindrücke aus Rom. Die ANS berichten ja sehr ausführlich über das Geschehen. So ist es vielleicht angebracht, etwas "zwischen den Zeilen" zu schreiben.

     
  • Feuer und Flamme - Fernsehgottesdienst

    Feuer und FlammeWir freuen uns sehr, zum 200. Geburtstag Don Boscos auf eine ganz besondere Veranstaltung hinweisen zu dürfen:

    Am Pfingstsonntag, den 24. Mai 2015, findet in Wien ein Festgottesdienst mit Fernsehübertragung statt, der von unserem Schulchor musikalisch mitgestaltet wird. Links finden Sie das Plakat mit genaueren Informationen(zum Vergrößern bitte anklicken!).
    Natürlich würden wir uns sehr freuen, wenn möglichst viele Mitglieder unserer Schulgemeinschaft diesen Gottesdienst mitfeiern!
    Dafür stellen wir einen Shuttlebus vom Parkplatz UW nach Wien und retour gratis zur Verfügung.
    Die Anmeldung für diese Mitfahrgelegenheit ist ab sofort bis zum 11. Mai 2015 unter schulpastoral.uw@donbosco.at möglich. Die Sitzplätze im Bus werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben („solange der Vorrat reicht“).

  • 1. Bericht vom Generalkapitel

    Liebe Mitbrüder!

    Ein erster Gruß vom Generalkapitel!
    Nach einer Zwischenstation in Fulpmes in herzlicher mitbrüderlicher Gastfreundschaft sind wir am vergangenen Samstag am frühen Nachmittag in Turin angekommen. Nach der Ankunft der Kapitulare aus Rom begann unser Weg der kommenden zwei Tage mit einem Auftakt größter Emotionalität. Von Valdocco gingen wir zur Kirche des hl. Franz von Assisi. In dieser Kirche hat Don Bosco am Dreifaltigkeitssonntag 1841 am Schutzengelaltar die erste hl. Messe gefeiert. Sein Freund und priesterlicher Begleiter Don Josef Cafasso hat ihm assistiert. Don Bosco schreibt, man habe in seiner Heimat schon gewartet, weil durch viele Jahre hindurch keine Primiz mehr war, aber er wollte die erste heilige Messe ohne äußeren Trubel feiern. Ein unvergessliches Erlebnis für ihn! In der Begegnung mit Bartolomeo Garelli sollte diese Kirche noch einmal der Ort eines Anfangs sein. Die Sakristei, der Ort dieser Begegnung, ist noch wie zur Zeit Don Boscos. Dann ist noch ein kleiner Innenhof, das erste Oratorium. Bei der Predigt sagte der Generalobere, Don Bosco würde wohl die Tränen nicht zurückhalten können, wenn er sieht, was aus dem Anfang geworden ist. Vertreter aus allen Kontinenten, seine „Söhne“, feiern was Don Bosco in dieser Kirche erstmals gefeiert hat: die hl. Eucharistie. Beeindruckender hätte der Beginn des Generalkapitels nicht sein können!

    Am Abend durften wir uns im großen Theatersaal von Valdocco an einem Musical erfreuen. Mit schwungvollen Melodien und in einer äußerst anspruchsvollen Choreographie mit vielen Tanzeinlagen erzählten Erwachsene jungen Menschen von Don Bosco. Zum Schluss: der Generalobere mitten unter den Schauspielern mit dem Gute Nacht-Wort. Ein langer, anstrengender, unvergesslicher Tag ging zu Ende.

    Der Sonntag Vormittag gehörte Valdocco. Beindruckend gleich am Anfang die Pinardi Kapelle mit dem Auferstandenen als Altarbild. Der Katechismusunterricht, mit dem Don Bosco in der Kirche vom hl. Franz von Assisi begonnen hatte, und das Oratorium wanderten über mehrere Stationen bis zum Pinardi Schuppen. Hier errichtete Don Bosco die erste Kapelle, die über sechs Jahre der Mittelpunkt des Oratoriums sein sollte, ehe sie durch die größere Franz von Sales Kirche abgelöst wurde. Auch das Sonntags-Oratoium war voller Leben. Bei uns vergleichbar eventuell mit einem Kinderfest. Die „Camerette“, die Zimmer Don Bosos, bergen den Leitspruch „Da mihi ananimas, cetera tolle“.

    Der Sonntag Vormittag „auf den Spuren Don Boscos“ fand in der Mittagsstunde den krönenden Höhepunkt in der festlichen Eucharistiefeier in der Maria Hilf Basilika. Die drei Kirchen (Pinandi Kapelle, Franz von Sales Kirche, Maria Hilf Basilika) sind auch ein Schlüssel zum Verständnis der Verehrung Don Boscos für Maria: in jeder Kirche befand sich eine Marienstatue – Maria mit dem Kind auf dem Arm: Von der einfachen Statue in der Pinardi-Kapelle bis zum gewaltigen Altarbild in der Basilika. Der festliche Gottesdienst war wohl ein einmaliges Bild: über 230 Vertreter aller Salesianerprovinzen aus der ganzen Welt als Konzelebranten in jener Kirche, von der Don Bosco in einem Traum (den er erst 1873 erzählte) das Wort erfuhr: Hic domus mea, inde gloria mea (die kleine Kuppel der Basilika trägt dieses Wort). An der Restaurierung der Basilika haben sich viele Provinzen beteiligt. Auch unsere Provinz. Nun konnten wir alle den neuen Glanz bestaunen.

    Der Sonntag-Nachmittag führte uns zum Colle Don Bosco. Die Begegnung mit der Herkunft Don Boscos. Ein wichtiger Schritt, will man einen Menschen verstehen. In der Armut des Elternhauses hat Giovanni Bosco an seiner Mutter ein grenzenloses Vertrauen auf Gott gelernt – prägend für sein ganzes Leben. Seine Mutter ist ihm zur ersten Lehrmeisterin des geistlichen Lebens geworden. Es genügt nachzulesen, wie sie ihn auf die erste Kommunion vorbereitete. Unübersehbar ist der „Tempio“ mit Unterkirche und Oberkirche. Mit Lichtern in der Hand sind wir am Abend vom Elternhaus Don Boscos zur Feier der Vesper zum Tempel hinaufgezogen. Eine große Skulptur des Auferstanden bildet den Mittelpunkt des Altarraumes (wie schon in der Pinardi-Kapelle). Die Weite der salesianischen Welt auf dem Weg zu Don Bosco. Wieder ein tiefes Erlebnis.

    Davor aber war noch ein Besuch im kleinen Ort Morialdo. Don Giovanni Calosso hat diese Kaplanei betreut. Anfang November 1829 ist Giovanni Bosco zu ihm gekommen. In ihm fand er einen väterlichen Freund, der ihn auf dem Weg des geistlichen Lebens weiterführte. Dort ist der junge Giovanni Bosco auch Don Cafasso begegnet, eine Begegnung mit großer Nachhaltigkeit für beide. Die Kapelle in Morialdo ist auch der Ort, an dem Dominikus Savio die erste hl. Kommunion empfing. Eine kleine Kapelle: drei Heilige.

    Am folgenden Montag war noch Zeit, die Stätten in Valdocco noch einmal auf sich wirken zu lassen, in der Maria Hilf Basilia, die nach der Restaurierung in neuem Glanz erstrahlt, zu verweilen und viele Anliegen im Gebet zu bedenken. Zum Abschluss unseres Turin-Aufenthaltes feierten wir in der Consolata-Kirche mit dem Erzbischof von Turin den Gottesdienst. In diese Kirche ist Don Bosco oft mit seinen Jugendlichen gegangen, so lange er noch keinen festen Platz für seine Jugendlichen hatte.

    Nach dem raschen Mittagessen machten wir uns auf den Weg nach Rom. Nach gut 7 Stunden Fahrt waren wir im Generalat angekommen. Die erste Etappe des Generalkapitels ist damit zu Ende gegangen.

    P. Franz Wöß                        P. Petrus Obermüller


  • Wintersportwoche 3B/3C

    IMG 1028Am Samstag den 1. März machten sich die Klassen 3B und 3C auf den Weg nach Zauchensee. Nach 4 ½ Stunden Busfahrt kamen sie im schönen Hotel „Schneehaus“ an. Noch am selben Abend wurden die Pistenregeln und die Hausordnung besprochen.
    Am Sonntag ging es dann zum ersten Mal für alle Schifahrer und Snowboarder auf die Pisten, nur ein Mädchen – Lisa S. – musste zu Hause bleiben. Sie hatte sich nämlich vor dem Schikurs die Hand gebrochen. Viel Nebel, Schnee und Eis – dieser Herausforderung mussten sich die jungen Burschen und Mädchen stellen. Für fast alle ging dieser Schikurs gut und erfolgreich zu Ende, bis auf Sabine V., die sich bei einem Sturz das Kreuzband eingerissen hat.

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